Über mich und diesen Blog

Im Zenbuddhismus sagt der Meister dem Schüler: „Seien Sie authentisch!“ Der Schüler, der dies daraufhin so sehr versucht, vermag es genau deshalb nicht. Demselben absurden Vorhaben möchte ich mich euch zuliebe hier widmen.

 

„Seien Sie authentisch!“

 


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Hier bin ich in der Türkei im April 2017, eine Woche nach deren glorreichem Referendum. © by Iris

Ich sehe mich als Studierende eines MINT-Fachs, als Frau, Schwester, Tochter, als Grammar Nazi und große Rhetorikerin, denn ich spreche gern, schnell und viel, und die Leute lachen dann auch häufig – oder zeigen sich angemessen empört. Meinen Traum einmal so etwas wie Journalistin oder, wie der Titel des Blog nahelegt, Kolumnistin zu werden habe ich wieder aufgenommen, weil ich häufig Zeitung im Internet lese und dabei manchmal bei Artikeln der Zeit Campus und des Zeit Magazins lande.

 

 

Die Großkotzigkeit in Person

 

Diese Artikel stehen meinen Deutschaufsätzen zu Schulzeiten an Qualität um Einiges nach. Es ist für mich der Zeitpunkt gekommen zu sagen: Das kann ich auch – und besser!
Man kann das nun als Großkotzigkeit meinerseits auffassen und man wird damit nicht Unrecht haben. Die Hauptsache bleibt: ich bin authentisch. Marcel Reich-Ranicki beschreibt in seiner Autobiographie Schriftsteller als sich ununterbrochen selbst inszenierende Egozentriker; ich gestehe mir ein, dass auch mein Charakter nicht arm an derartigen Zügen ist, auch wenn diese Einsicht mir fast ebenso zuwider ist wie minderwertiger Journalismus und Schreibstil seitens der Zeit. Bekanntlich soll Einsicht ja Besserung bringen.

 

Probieren geht über Studieren – weil Bier drin vorkommt.

 

Während meines Studiums, das mich recht wenig interessiert, zumindest im Gegensatz zu Sprache und Politik sowie Philosophie, die zugegebenermaßen eher brotlose Künste sind, das natürlich wiederum im Vergleich mit dem Ingenieurwesen, welches nicht nur gut bezahlte, sondern leider auch sichere Jobs verspricht, feiere ich das wilde Studentenleben in Deutschlands größtem selbst verwaltetem Wohnheim und engagiere mich hier ehrenamtlich. Das bedeutet: Freibier! Manchmal bedeutet es aber auch einen Haufen Organisations- und Gartenarbeit.

 

„Reale Politik macht mich traurig.“

 


Dieser Blog
ist das kreative Ventil für die gesamten Abfall- und Ausfällprodukte meines Geistes. So gibt es auch viele verschiedene Themenbereiche, derer ich mich annehmen werde. Grob gegliedert sind das: Links-grün-studentenideologische Sozialfaschismustheorie, nicht zu verwechseln mit realer Politik, denn die macht mich immer so traurig;

 

Außerdem: Brot und Spiele

 


Kultur
, wobei dieser Bereich sich natürlich beschränkt auf die Bücher, die ich lese, und die Musik, die ich höre. Beides soll hier rezensiert, interpretiert und eben besprochen werden; Drogen, die dort, wo sie eingenommen wurden, legal sind, oder zumindest nicht illegal; Essen im weitesten Sinne, denn es geht um Gemüseanbau und die dafür notwendige Bodenbereitung genauso wie um Rezepte und Tipps in der Küche, in der ich übrigens faul und dennoch hungrig bin und daher, schließlich bin ich Ingenieur, äußerst effizient vorgehe.

Da ich Autodidakt bin und abgesehen von Lokaljournalismus zum Aufbessern meines Taschengelds noch nichts Literarisches geleistet habe, bitte ich hiermit noch um Feedback. Insbesondere die Wahl präziser Themen und Titel (um unnötiges Schwafeln künftig vermeiden) macht mir noch Schwierigkeiten.

 

Also helft mir – und belehrt mich!

 

Außerdem können meine saloppe Schreibschnauze sowie einige Metaphern, derer ich mich gern bediene, obwohl ihr Sinn ohne tieferes Verständnis naturwissenschaftlicher Grundlagen nicht erschließbar ist, sicherlich die Qualität meiner Texte trüben. Konstruktive Kritik ist jedenfalls erwünscht und gern gesehen.
Wenn es allerdings um Rechtschreibung geht, so habe ich immer Recht; bitte meldet mir Fehler trotzdem, dann habe ich noch öfter Recht.

Es dankt – dafür ebenso wie für eure Aufmerksamkeit und Geduld –
die Autorin

 

 

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